Bye, October – mein erster Monat in Berlin

Hallihallo,

der Oktober ist vorbei und somit ist auch einer von sechs Monaten geschafft, die ich in Berlin verbringe. Ich dachte, es wäre an der Zeit, die ersten vier Wochen mal zu rekapitulieren.

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Am Anfang, vor vier Wochen, war Berlin riesengroß und aufregend und neu. Und jetzt? Naja – jetzt ist es immer noch ziemlich riesengroß und aufregend und neu. Die Zeit verging einfach – wie so oft – wie im Flug. Berlin ist für mich irgendwie pures Leben. Ich glaube, ich habe noch nie so viele unterschiedliche Menschen zusammen auf einem Haufen gesehen. An jeder Ecke entdecke ich etwas Neues, das mich irgendwie fröhlich macht. Die Spitze des Fernsehturms, tolle Graffitis, Menschen mit einem außergewöhnlichen Kleidungsstil, und und und.

Auch wenn Berlin irgendwie immer noch neu und etwas fremd ist, habe ich mich doch schon ein bisschen eingewöhnt. Ich liebe meine Wohngegend, ich komme ganz gut im U-Bahn-Netz zurecht und habe schon ein paar tolle Orte kennenlernen dürfen. Nie bin ich irgendwo alleine – immer sind Menschen um mich herum. Zwar ist eine Großstadt wie Berlin immer ein bisschen anonym, aber ich als Dorfkind finde das zur Abwechslung mal ganz angenehm. So kann ich manchmal einfach nur beobachten und Dinge wahrnehmen, ohne dass mich jemand kennt.

Ich habe das große Glück, in einem sehr jungen Unternehmen gelandet zu sein, in dem ich zusammen mit über zehn anderen Praktikanten an einem spannenden Projekt arbeiten darf. In der Agentur ist das Arbeitsumfeld unschlagbar und ich fühle mich dort wahnsinnig wohl. Die Menschen, die dort arbeiten, sind cool drauf und super lustig, sodass jeder Tag dort zwar anstrengend ist, aber gleichzeitig auch ziemlich viel Spaß macht. Schon nach einer Woche dort habe ich mich gefühlt wie ein fester Bestandteil des Teams.

Ich fühle mich immer noch eher wie eine Touristin als wie eine Einheimische, aber das finde ich völlig okay und normal. Ich begeistere mich noch für all die Sehenswürdigkeiten und Hotspots – versuche aber auch, hin und wieder mal meinen eigenen Kiez zu entdecken und neue Dinge auszuprobieren, die ich nicht schon 100 Mal auf Instagram gesehen habe.

Irgendwie ist es aber schon ein cooles Gefühl, das Haus zu verlassen und direkt mitten in Berlin zu stehen. Man geht morgens seinen Weg zur Arbeit, wie es jeder andere auch tut, und kommt abends mit all den Berlinern auch wieder heim. Irgendwie finde ich das Großstadtleben toll und freue mich schon sehr auf die nächsten 5 Monate…

In den letzten Tagen hatte ich Besuch von meinem Liebsten und wir haben gemeinsam ein bisschen die Stadt erkundet. Diese Zeit hat mich einfach unglaublich glücklich gemacht und mir mal wieder gezeigt, dass es gar nicht so schwer ist, mein Leben zuhause mit dem Leben hier in Berlin irgendwie in Einklang zu bringen. In zwei Wochen geht es für mich auch zum ersten Mal seit anderthalb Monaten für ein Wochenende nach Hause und ich freue mich schon sehr, alle meine Lieben dann wiederzusehen.

Ich bin mal gespannt, wie es in der nächsten Zeit so weitergeht – die ersten vier Wochen waren jedenfalls schonmal vielversprechend ❤

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Macht’s gut!


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