Was Kreativität für mich bedeutet

Hi ihr Lieben,

in den letzten Wochen war es recht still um mich, was vor allem daran lag, dass ich meinen Alltag gerade ein bisschen neu sortieren und bestimmte Prioritäten setzen muss. Außerdem brauchte ich mal eine kurze Pause vom ständigen Online-Sein.

Meine kleine Blogpause hat mich jedoch nicht davon abgehalten, während meines ersten Heimatbesuchs vor einer Woche ein spannendes Blogger-Event von Viking im Colabor Köln zu besuchen – unter dem Motto #diymitviking. Wie der Name schon verrät, gab es einige tolle DIY-Workshops, die unglaublich interessant und informativ waren und von denen ich einiges mitnehmen konnte.

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Foto: Christian Luhnen/Viking

Mein wahrscheinlich liebster Workshop war der Handlettering-Kurs von der lieben Ana Luiza, die uns mit tollem Material ausgestattet und uns die Kunst des Letterings nahe gebracht hat. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich in den letzten Monaten sehr viel mit Lettering beschäftigt und ständig fleißig geübt habe. Jetzt besitze ich einen kleinen Guide, gutes Papier, eine tolle Schreibfeder und drei verschiedene Farben Tusche, um meine Fähigkeiten im Lettering ein bisschen weiter auszubauen – ich freue mich sehr!
Es gab außerdem noch zwei weitere spannende Workshops. Kathrin hat mit uns tolle Stempel selbst gestaltet (dabei habe ich mich leider als ziemlich talentfrei entpuppt…) und Ilonkas Bastel-Workshop hat mir auch unheimlich gut gefallen.
Falls ihr noch mehr zum Thema #diymitviking lesen möchtet, empfehle ich euch, hier mal vorbeizuschauen.

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Foto: Christian Luhnen/Viking

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Heute soll es vor allem darum gehen, wie ich in letzter Zeit – unter anderem durch das Event – immer öfter mit dem Thema Kreativität in Berührung gekommen bin und was es mir mittlerweile bedeutet.

Um das kurz vorwegzunehmen: Leider bin ich nicht besonders bewandert, was zeichnen, malen oder basteln betrifft. Kunst war zu Schulzeiten eines meiner Hassfächer und alles, was bei talentierten Künstlern so einfach aussieht, endet bei mir grundsätzlich im absoluten Chaos.
Als ich dann aber irgendwann begriffen habe, dass Kreativität nicht zwangsläufig mit Malen, Basteln und tausend verschiedenen Materialien zu tun haben muss, hat sich mein Blick auf das Ganze ziemlich verändert. Und dann habe ich herausgefunden, was für MICH die Art von Kreativität ist, die ich ausleben möchte…

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Foto: Christian Luhnen/Viking

Ich liebe das Schreiben. Das ist und war schon immer so. Irgendwo muss es ja auch einen Grund haben, dass ich einen Blog schreibe und Journalismus studiere, nicht wahr? Ich habe mich schon immer wahnsinnig gern mit Schrift und Sprache auseinandergesetzt und könnte Stunden damit verbringen, Briefe, Texte oder Artikel zu schreiben und Bücher zu lesen. Für mich ist das eine Art Ventil – wenn es in meinem Alltag mal stressig, laut und hektisch zugeht, hat mir das Schreiben immer geholfen. Das fängt an bei ganz simplen Dingen wie E-Mails oder WhatsApp-Nachrichten und endet bei seitenlangen Artikeln und ersten Romanversuchen im zarten Alter von zehn Jahren.

Ob ich dabei händisch oder digital schreibe, ist mir eigentlich ziemlich digital. Wenn es mir mehr um die pure Sprache geht, finde ich digital einfacher und unkomplizierter – damit kann ich meine Gedanken einfach schneller in Worte fassen. Manchmal habe ich aber auch mehr Lust auf Design – dann müssen die Worte gar nicht so sehr in die Tiefe gehen, sondern dürfen auch einfach mal schön aussehen. Wenn ich Geburtstagskarten, Postkarten oder Briefe schreibe, dauert das oft eine halbe Ewigkeit. Es frustriert mich, wenn ich mit einem Buchstaben unzufrieden bin oder mir ein Wort nicht so gefällt, wie es da steht.

Und eben weil ich es liebe, mir schöne Schriftzüge und Kalligraphie anzusehen, hat sich meine kleine, aber feine Leidenschaft für das Handlettering entwickelt. Definitiv sind meine Fähigkeiten darin noch ausbaufähig – ich fange schließlich gerade erst an. Es gab Zeiten, da habe ich mir stundenlang Tutorial-Videos angeschaut und verschiedene Lettering-Stile ausprobiert. Kreativität – in meinem Fall Schreiben – hat einfach etwas Meditatives und die Zeit vergeht währenddessen so schnell, dass man es im Nachhinein kaum glauben kann.

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Egal, in welcher Form man sie auslebt – ich finde, jeder sollte versuchen, zumindest ein bisschen Kreativität in seinen Alltag zu integrieren. Mich befreit es manchmal ungemein, mir einige Worte einfach mal von der Seele zu schreiben. Und dabei ist es ganz egal, ob ich sie tippe, kritzele, male, oder einfach nur auf ein Blatt schmiere.
Was ich so schön daran finde, ist, dass Kreativität wirklich alles sein kann. Malerei, Zeichnungen, Skulpturen, Schrift, Musik, Mode, Fotografie,… Die Möglichkeiten sind einfach endlos und ich bin ziemlich sicher, dass es für jeden einen Bereich im Leben gibt, in dem man sich einfach mal kreativ austoben kann.

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Foto: Christian Luhnen/Viking

Ich finde jedenfalls, es tut wahnsinnig gut. Vor allem jetzt – kurz vor der Weihnachtszeit – gibt es so viele Möglichkeiten, sich auf irgendeine Art und Weise auszudrücken und anderen damit vielleicht eine große Freude zu bereiten.

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Foto: Christian Luhnen/Viking

So – das war jetzt das (zugegebenermaßen etwas philosophische) Wort zum Sonntag. Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen inspirieren!

Macht’s gut, ihr Lieben ❤

 


2 Gedanken zu “Was Kreativität für mich bedeutet

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